Visuelle Eindrücke von der Stadtkirche in Schorndorf

Presseartikel

1100 dabei – und Robel Mesgena saust allen davon

ZVW, 2013-04-08:
Leichtathletik, 4. Schorndorfer Altstadtlauf: 159 Teilnehmer mehr als im Vorjahr / Nicole Wittner schnellste Frau

 159 Teilnehmer mehr als im Vorjahr, viele Zuschauer und ein sportlich beachtlich hohes Niveau: Beim 4. Altstadtlauf in Schorndorf unterbot Robel Mesgena im Hauptlauf die Siegerzeit aus dem Vorjahr um fast eine Minute. Zweiter großer Sieger war erneut die Schorndorfer Stadtkirche: Der Erlös des Laufes kommt nämlich ihrer Sanierung zugute.
 
Am Ende setzte sich Robel Mesgena (LG Limes Rems) in 26:33 Minuten durch. Auf Platz zwei landete Heiko Thiele (AST Süßen/0:27:02) vor Vorjahressieger Michael Huy (LG Kernen/0:27:17). Huy war sogar 13 Sekunden schneller als bei seinem Erfolg im Vorjahr – dennoch reichte es diesmal nur für Platz drei. Schnellste Frau war auf Platz 23 Nicole Wittner (LG Lauter/0:31:25). Im Schüler-/Jugendlauf (2 km) hieß der Gesamtsieger wie 2012 Jakob Heeß (VfL Waiblingen/07:26), bei den (Nordic) Walkern (6 km) gab es keinen Wettkampf, nur eine Einlaufliste mit Zeit.
 
Dietmar Engel, der Sportliche Leiter, war mit der Veranstaltung rundum zufrieden: „Wir haben in fast allen Disziplinen höhere Teilnehmerzahlen – vor allem in den Staffelläufen der Jugendlichen ist die Steigerung sehr deutlich.“ Insgesamt waren bei den sportlichen Läufen 907 Teilnehmer am Start – 159 mehr als im Vorjahr. Zusammen mit den rund 200 Teilnehmern am anschließenden Sponsorenlauf waren damit rund 1100 Läufer in der Schorndorfer Innenstadt unterwegs. Wie immer für einen guten Zweck: Der Erlös ist wie in den Vorjahren zugunsten der Innensanierung der Stadtkirche gedacht. Es kamen nach ersten Schätzungen rund 13 000 Euro zusammen.
 
Mesgena fand’s „anstrengend“ – man sah’s ihm nicht an
 
Im Hauptlauf hatte Robel Mesgena scheinbar mühelos Platz eins geholt. Doch im Ziel gestand er: „Die letzte Runde war richtig anstrengend.“ Und obwohl der Deutsche Vizemeister über 3000 m (2009/B-Jugendliche) schon viel erlebt und gesehen hat, fügte er anerkennend hinzu: „Das ist klasse gemacht hier und hat riesigen Spaß gemacht.“ Spaß hatte auch Ultralangstreckenläuferin Steffi Praher. Dennoch kam sie zu einem überraschenden Fazit: „Diese acht Kilometer waren anstrengender als die 250 Kilometer bei meinem Ultralauf.“ Der Grund: „Es ist einfach eine andere Belastung.“ Sie wurde 221. (0:41:37).
 
Etwas gemächlicher ließ es auch Andreas Hinkel angehen. Den ehemaligen Fußballnationalspieler, der die Veranstaltung als Sportpate unterstützt, plagte unter der Woche ein grippaler Infekt. Dennoch raffte er sich am Sonntagmorgen auf: „Ich wollte es mir nicht nehmen lassen, hier zu starten. Aber ich musste mich durchbeißen, deshalb bin ich auch sehr zufrieden mit meiner Zeit. Die letzte Runde habe ich noch mal Gas gegeben, um unter die 40 Minuten zu kommen.“ Es ist ihm gelungen. In 0:39:51 landete er auf Rang 178.
 
Hinkel war nicht der einzige Prominente am Start. Wie in den Vorjahren ging auch Schorndorfs sportlicher Oberbürgermeister Matthias Klopfer auf die 8-Kilometer-Strecke. Diesmal gänzlich unvorbereitet. „Der Winter war einfach zu lang. Ich habe fünf Monate nicht trainiert“, sagte er – und schaffte die Strecke dennoch in respektablen 0:42:07 (Platz 233). Motiviert für das kommende Jahr ist Klopfer zudem: „2014 will ich unbedingt die 39:59 laufen.“
 
Ebenfalls auf der Strecke: die beiden Landtagsabgeordneten Gernot Gruber (SPD) und Jochen Haußmann (FDP) sowie der Schorndorfer evangelische Dekan Volker Teich.
 
Alle zufrieden, vom Kleinkind bis zum Rentner
 
Neben der Strecke beobachtete Dagobert Windolf, der Vorsitzende des veranstaltenden Bunds der Selbstständigen (BDS) Schorndorf, höchst zufrieden das Traben und Treiben. „Wir haben heute von Teilnehmern und Zuschauern viel Lob erhalten und freuen uns natürlich, dass wir hier in Schorndorf eine solch schöne Veranstaltung stemmen können. Danke an alle Helfer und an alle die gekommen sind. Es ist doch wunderbar, dass wir so viele Menschen erreicht haben - vom Kindergartenkind bis zum Rentner.“ Es hat ihm keiner widersprochen.
 

©Schorndorfer Nachrichten, Foto:ZVW

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