Visuelle Eindrücke von der Stadtkirche in Schorndorf

Presseartikel

Die Flitze-Füchse suchen Sponsoren

ZVW,  2013-03-18: Weil sie sonst nicht am Altstadtlauf des BdS zugunsten der Stadtkirchenrenovierung teilnehmen können

Schorndorf. Dreimal schon startete der Kindergarten Fuchshof mit seiner Mannschaft, den „Flitzefüchsen“, beim BdS-Altstadtlauf zugunsten der Sanierung der Stadtkirche. Und dieses Engagement möchte der Elternbeirat gerne bei der vierten Auflage fortsetzen. Eine starke Mannschaft steht schon bereit. Indes: Es fehlen noch die nötigen Sponsoren.

Schon bei der ersten Auflage des Altstadtlaufs standen die Flitzefüchse beim Sponsorenlauf am Start – und fanden ein überwältigendes Echo. Seitdem waren sie jedes Jahr wieder mit dabei. Peter Hutzel, der Vorsitzende des Elternbeirats im Fuchshofkindergarten, gerät fast schon ins Schwärmen, wenn er darüber spricht. „Für die Kinder ist das jedes Mal ein tolles Erlebnis, wenn sie als Mannschaft an diesem großen Ereignis teilnehmen können. Man spürt schon Tage vorher, wie die Vorfreude wächst. Das ist ein Gemeinschaftserlebnis, wie wir es sonst nur ganz selten bekommen können.“ Dass es dem Elternbeirat und den Erzieherinnen aber nicht nur um die sportliche Betätigung ihrer Schützlinge und den Teamgeist geht, erläutert sein Stellvertreter Uwe Bieler: „Der Fuchshofkindergarten steht als evangelischer Kindergarten unter der Leitung der Stadtkirche. Mit der Teilnahme am Sponsorenlauf zugunsten der Kirchenrenovierung können wir für unsere Kinder einen direkten Bezug zur Stadtkirche herstellen.“ Daher sei es auch keine Frage gewesen, dass die Flitzefüchse auch 2013 wieder an den Start gehen, nachdem feststand, dass die Spendengelder wieder der Renovierung der Stadtkirche zugute kommen.

Inoffizieller Kindergartenrekord steht bei 40 Runden

Mit gut 40 Kindern im Alter zwischen drei und sechs Jahren gehen die Flitzefüchse jeweils an den Start. „Die Mannschaft steht wieder!“, betont Peter Hutzel. Alle Vorbereitungen sind getroffen, die einheitlichen Läufershirts können in den nächsten Tagen bestellt werden. Sorgen bereitet dem Organisationsteam die Frage nach Sponsoren. Die Ausschreibung sieht vor, dass der jeweilige Team-Sponsor mindestens 1,50 Euro pro gelaufener Runde zahlt. Dass ist bei einer so großen und inhomogenen Mannschaft wie den Flitzefüchsen schwer zu kalkulieren. Hutzel dazu: „Manche Kinder beenden den Lauf nach einer Runde schon – stolz und froh darüber, dass sie dabei waren. Andere wachsen über sich hinaus: Bei 40 Runden steht der inoffizielle Kindergarten-Rekord!“ Nach den Erfahrungen der letzten Jahre kalkuliert der Elternbeirat mit einem Spendenbedarf zwischen 2000 und 2200 Euro, „Dazu kommen noch die Kosten für unsere T-Shirts, die wir kostenlos an die Kinder ausgeben“ erklärt Bieler. Schließlich sollen die Flitzefüchse auch erkennbar sein – und das T-Shirt bietet auch genug Platz, um Sponsorenlogos darauf anzubringen!

Nur: Einen Sponsor zu finden, der diese Summe aufbringen kann und will, ist eigentlich nicht möglich. Daher hat der Elternbeirat einen Sponsorenpool gegründet, in den jeder Sponsor nach seinem Ermessen einen bestimmten Betrag einzahlen kann. „Die Sponsorensuche kostet Kraft“, können Peter Hutzel und Uwe Bieler dabei einstimmig bestätigen. „Besonders frustrierend ist es, wenn man selbst von renommierten Schorndorfer Betrieben und Geschäften keinerlei Resonanz erfährt!“, führt Bieler weiter aus. Man ruft an, man verschickt alle Informationen per Mail, man fragt noch mal höflich nach – und es kommt nichts zurück! Mit der Kreissparkasse Waiblingen, der Dr. Palm’schen Apotheke und Hahn Automobile konnten bislang drei Sponsoren gewonnen und damit gut die Hälfte der benötigten Spenden gedeckt werden. Einige Anfragen laufen noch. Um die restlichen Mittel noch rechtzeitig zusammenzubekommen, entschloss sich der Elternbeirat nun zu einem öffentlichen Aufruf, der sich an Privatpersonen und an Unternehmen richtet. Ob feste Beträge gezahlt oder eine bestimmte Anzahl von Runden gesponsert werden, diese Details können individuell besprochen werden.

© Schorndorfer Nachrichten, Foto: Eisrich

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